Suzuki Grand Vitara XL-7: Verlängert fürs Wochenende
Der Grand Vitara XL-7 ist der größte Suzuki überhaupt. Wir haben den 173 PS starken Offroader getestet.
München, 15. Oktober 2003 – Der XL-7 ist das Flaggschiff von Suzuki. Die Bezeichnung des Allradlers rührt von seinen XL-Abmessungen her, immerhin ist er mit seinen 4,68 Metern einen halben Meter länger als der normale Grand Vitara. Die Sieben stand bei der Markteinführung 2001 für sieben Sitze. 2002 wurde dem Siebensitzer auf einen Streich die dritte Bank weggenommen. Fortan wurde er mit fünf Plätzen auf die Straße geschickt. Man hätte, so Suzuki, damit auf die Wünsche von Kunden reagiert: Sie wollten lieber einen großen Kofferraum.
Wir haben den 173 PS starken XL-7 in der Ausstattungslinie Comfort getestet.
Markante Form
Vom Erscheinungsbild her ist der große Suzuki eindeutig als Geländewagen zu identifizieren. Mit seiner markanten, klassischen Form sieht er Vertrauen erweckend kräftig aus. Er scheint eher ein Arbeitstier zu sein und weniger ein Auto zum Repräsentieren.
Das kommt auch beim Interieur zur Geltung: Das Cockpit ist in einem schlichten Grau gehalten. Die Optik wird zwar durch Edelholz-Applikationen an der Mittelkonsole aufgelockert, aber die schaffen es auch nicht, den nüchternen Anblick zu übertünchen.