Der neue Subaru Legacy: Zwischen Tradition und Moderne
Wir haben das Topmodell mit 245 Sechszylinder-PS getestet
Eltville, 29. Oktober 2003 – "Alles bleibt besser" – unter dieses Motto könnte Subaru die jüngste Modelloffensive gestellt haben. Der Tradition treu bleiben und den Großen der Branche trotzdem einen Schritt näher kommen.
Die Konkurrenz nicht aus den Augen verlieren
Tradition bedeutet hier: Qualität, Boxermotor und Allradantrieb. Kombiniert ergibt das im Fall Subaru Nischenmodelle, mit denen sich der japanische Autohersteller seit mehr als dreißig Jahren auf dem Markt behauptet. So soll es auch bleiben, doch dem Fortschritt möchte man sich trotzdem nicht in den Weg stellen. Erst recht, wenn man der Konkurrenz damit Kunden streitig machen kann.
So präsentierte Subaru auf der IAA im September 2003 gleich mehrere Modellüberarbeitungen: Neben dem Justy G3X stand der neue Legacy im Mittelpunkt des Messeauftritts. Wir haben uns die Limousine mit der Top-Motorisierung einmal genauer angeschaut und sind den Legacy 3.0 für Sie gefahren.
Traditionelle Werte in moderner Hülle
Bereits die Front zeigt deutliche Veränderungen: Die Designer erinnerten sich an die Subaru-Ursprünge als Flugzeughersteller und haben dem Grill das Aussehen einer Tragfläche verpasst. Diese Schnauze soll in Zukunft alle Modelle der Marke kennzeichnen.