Seat Cordoba 1.4: Volks-Spanier im Alfa-Look
Besser, schöner, größer und mit richtig großem Gepäckabteil
München, 1. August 2003 – Seat will sich mit sportlicher ausgelegten Fahrzeugen und temperamentvollerem Design neu positionieren. Ein augenfälliges Beispiel für diese Imagepflege ist der neue Cordoba. Die bislang unscheinbare Stufenheckvariante des kompakten Ibiza setzt seit Anfang 2003 Akzente: Mit schmalen Rückleuchten, dem hoch liegenden Heck und aggressiven Scheinwerfern hat der Cordoba starke Anklänge an den Alfa-Romeo 156. Wie dieser neue Look des Cordoba mit dem 75 PS starken 1,4-Liter-Benzinmotor harmoniert und was der Stufenheck-Spanier noch zu bieten hat, zeigt unser Test.
Seiner Klasse entwachsen
Neben der äußeren Aufwertung hat sich beim Cordoba auch innen einiges getan. Die auf dem aktuellen VW Polo basierende Stufenheckvariante wirkt erwachsener und hochwertiger als der Vorgänger. Mit einer Fahrzeuglänge von 4,28 Metern ist die Limousine zudem um dreizehn Zentimeter gewachsen. Es fällt schwer, den Cordoba mit diesen Außenmaßen noch ins Kleinwagensegment einzuordnen. Entsprechend großzügig sind die Raumverhältnisse innen. Vorne wie hinten haben die Passagiere selbst auf langen Strecken ausreichend Platz. Lediglich die Kniefreiheit im Fond könnte besser sein. Auf der hinteren Sitzbank sollten sich übrigens nur zwei Personen aufhalten. Denn den mittleren Sitz gibt es weder mit Kopfstütze noch mit Dreipunktgurt.