Opel Zafira 1.6 CNG: Ein Van gibt Vollgas
Familien-Opel mit Gasantrieb im Test
München, 18. November 2004 – Bereits seit 2001 lässt sich Opels Siebensitzer Zafira mit einem umweltfreundlichen Gasantrieb ordern. Das sieht man dem schnittigen Van nicht an: Nur das kleine Kürzel CNG am Heck verrät, das man mit diesem Opel „Gas geben“ ruhig wörtlich nehmen kann. „CNG“ steht für „Compressed Natural Gas“, also für komprimiertes Erdgas. Der Opel verfügt über ein monovalentes System und ist für den Betrieb mit Erdgas optimiert.
Kein Platz-Verlust innen
Das Geheimnis verbirgt sich unter dem Zafira: Vier Unterflur-Gastanks fassen 19 Kilogramm Gas, für den Notfall ist ein 14-Liter-Benzin-Tank installiert. Die Tanks rauben dem Zafira zwar etwas an Bodenfreiheit, aber im geräumigen Innenraum gibt es nicht weniger Platz.
Leistung ist ausreichend
Die 1,6-Liter-Maschine leistet 97 PS und schickt ein Drehmoment von 140 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Besonders spritzig ist der Motor nicht, die Leistung reicht aber für den Alltag völlig aus. Nach 15,5 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, bei 170 km/h die Spitze. Dafür gibt es für die präzise Lenkung und die knackige Schaltung Pluspunkte. Auch bei der Straßenlage sind kaum Abstriche zu machen, allerdings ist für den CNG kein ESP vorhanden.