Opel Speedster Turbo: Ausfahrt im Männer-Roadster wird zur Reifeprüfung
Bei diesem Ultraleicht-Boliden fällt es schwer, sich zu beherrschen
München, 6. August 2003 – Frauen lieben Roadster: den Mazda MX-5, den Mercedes SLK, den Porsche Boxster. Doch den Opel Speedster? Das können wir uns kaum vorstellen. Das liegt nicht nur an den kantigen Formen, sondern auch an seiner kompromisslosen Härte. War schon der 147 PS starke Speedster nur etwas für echte Kerle, so gilt das in noch stärkerem Maße für den 200 PS starken Speedster Turbo. Der hat eine noch martialischere Optik und ein Fahrwerk, das die Härte auf die Spitze treibt. Wir haben die starke Variante für Sie getestet.
Nichts Weiches, nichts Rundes
Schon der erste Blick ins Innere eines Speedster verblüfft. Da gibt es nichts Weiches, Rundes. Keine unterschäumten Kunststoffoberflächen, keine Verkleidungen. Nur Aluminium und kalte, glatte Flächen. Würden noch ein paar Kabelstränge mit Klebeband das Cockpit zieren, man könnte glauben, es wäre ein Rennfahrzeug.