Lotus Elise 111 S: Britische Sport-Königin im Test
Flache Leichtathletin mit scharfen Kurven
München, 9. Oktober 2003 – An Fahrzeugen wie der Lotus Elise scheiden sich die Geister: Für die einen einfach nur laut und unbequem, ist sie für andere der Spaß-Sportler schlechthin. Für mich persönlich war es ein Vergnügen, die 160 PS starke Britin einmal außerhalb einer Playstation zu fahren. Lesen Sie hier, was die schnelle Elise zu bieten hat.
Mehr Komfort im aktuellen Modell
Gegenüber ihren Vorgängern wurde die Elise des Modelljahres 2003 im Detail überarbeitet. Das von uns getestete Modell 111 S bekam elektrische Fensterheber, eine Zentralverriegelung sowie ein Soundpaket zur Verringerung der Motorengeräusche im Innenraum.
Erst ein Bein und dann hinein
Die größte Hürde vor Fahrtantritt stellt der Einstieg dar. Die extrem niedrige Sitzposition und die hohe Einstiegsschwelle erfordern fast turnerische Fähigkeiten. Einige Male muss man schon probieren, bis man einen eleganten Einstieg drauf hat. Mein Tipp: Den Sitz ganz nach hinten schieben, das rechte Bein zuerst reinbugsieren und den Rest nachrutschen lassen. Ein eleganter Ausstieg gelang mir während des Testzeitraums nicht.