Lexus LS 430 im Test: Warum nach den Sternen greifen...
Ist der große Lexus eine Alternative zu den Luxuslimousinen von Mercedes, BMW oder Audi? Wir haben den 282 PS starken LS 430 aus der Sicht der Chauffeure und der Chauffierten betrachtet
München, 17. April 2003 – Es muss nicht immer ein S-Klasse-Mercedes oder 7er-BMW sein: Auch andere Hersteller spielen in der Oberliga mit. Und das gar nicht mal schlecht: Seit einigen Jahren ist Lexus, der Premium- Ableger von Toyota, eine vernünftige Alternative in Sachen Oberklasse-Automobil.
Während sich allerdings die Marke Lexus in den USA großer Beliebtheit erfreut, wird sie in Deutschland eher als Geheimtipp gehandelt. Zu groß ist das Image der deutschen Limousinen. In diesem Segment hat traditionell die Stuttgarter Edelmarke den Stern vorn, gefolgt von den bayerischen Dickschiffen aus München und Ingolstadt.
Trotzdem hält sich der Luxus-Toyota seit einiger Zeit wacker auf dem fünften Platz der Verkaufshitparade. Wir haben den Lexus LS 430 getestet.
Wuchtige Erscheinung
Der große Lexus ist eine respektable Erscheinung im Kleid einer klassischen Limousine. Fast ein bisschen zu klassisch, denn das Heck und das Profil des LS 430 erinnern an ältere Straßen-Kreuzer aus der Mercedes-Werft. Die Scheinwerfer blicken zwar durch moderne Klar-Gläser, doch auch die Frontpartie hat die wuchtige Anmutung der deutschen Oberklassearchitektur der 90er Jahre.