Jaguar X-Type 2.0D: Leise dieselt die Raubkatze
Hat sich gelohnt: Luxuriöser Brite bricht mit der Tradition
Walting, 1. August 2003 – „Ein Jaguar mit einem Diesel-Motor? Mortimer, Sie machen Scherze!“ „Oh nein, kein Scherz Mylady, den Jaguar gibt es jetzt mit einem Diesel“. Traditionen sind dazu da, um gebrochen zu werden. Zwei kleine Beispiele: Niemand hätte es vor ein paar Jahren für möglich gehalten, dass Porsche einmal einen Geländewagen baut oder dass ein Volkswagen außerhalb einer Inflation 100.000 Euro kosten kann.
Und deshalb ist ein Selbstzünder in einer noblen Raubkatze gar nicht mal so ungewöhnlich, schließlich hat der Entwicklungsstand der einst stinkenden und lärmenden LKW-Antriebe längst einen gesellschaftsfähigen Grad erreicht.
Wir sind den Jaguar X-Type mit dem neuen 130 PS starken Zweiliter-Diesel bereits gefahren. Einen ausführlichen Test vom Jaguar X-Type mit Benzinmotor lesen Sie hier.
Politur für die Optik
Nicht nur der Motor ist neu, auch die Optik des seit 2001 in Deutschland rollenden X-Type hat ein paar Polituren bekommen. Bei allen Modellen wurde dem Heck eine längere Zierleiste über dem Nummernschild verpasst, die das Hinterteil fürs Auge strecken und abflachen soll. Neu sind auch die weißen Streuscheiben für die Seitenblinker.
Sport: Fensterrahmen in Schwarz gehalten
Bei der Classic-Version sind die Stoßfängerzierleisten nun in Wagenfarbe lackiert, die Executive-Version lässt einen komplett verchromten Kühlergrill in der Sonne blitzen. Bei der Sport-Ausführung wurde am Chrom gespart: Hier ist nicht nur der Grill in Wagenfarbe gehalten, sondern auch die Fensterrahmen schwarz gestrichen.