Hyundai XG 350: Luxuskreuzer für Sparfüchse
Das Hyundai-Topmodell stürmt schönheitsoperiert und mit gestärktem Herz in die obere Mittelklasse
Aschau, 16. Mai 2003 – Neue Nase, neuer Name: Hyundai hat sein Flaggschiff renoviert und stärker motorisiert. Der XG 30, der 1999 auf den deutschen Markt kam, wurde zum XG 350. Nun wird der Vertreter der oberen Mittelklasse von einem 197 PS starken V6 angetrieben. Bemerkenswert ist aber vor allem der günstige Preis: 33.190 Euro kostet der Hyundai-Liner. Mit dieser Summe ist er fast komplett ausgestattet.
Ob sich die Anschaffung lohnt, haben wir für Sie getestet.
Groß, aber nicht wuchtig
Der große Hyundai ist eine klassische Limousine, die groß, aber nicht wuchtig wirkt. Beim ersten Hinschauen ist der Hersteller des 4,88 Meter langen Autos kaum auszumachen: Wie auch der XG 30 hat der neue XG 350 kein Markenlogo an der Nase.
Heck dynamischer geworden
Im Frontbereich wurde im Vergleich zum Vorgänger nicht viel gefeilt. Am auffälligsten sind die geänderte Frontschürze und die nun weißen Nebelscheinwerfer und Blinkleuchten. Am Heck sieht der neue Hyundai schon anders aus als der alte: Das Nummernschild ist vom unteren Stoßfänger in die Mitte der Heckklappe gewandert. Dadurch wirkt das Heck dynamischer als beim XG 30.