Chevrolet Captiva: Schnittiger Großkombi für schlechte Wege
Erster Chevrolet aus Korea mit Dieselmotor und ESP: Wir haben ihn getestet
Zakopane, 29. Juni 2006 – Chevrolet Captiva und Opel Antara heißen zwei neue Sport Utiliy Vehicles (SUV), die sich eine Plattform teilen und beide aus Südkorea kommen. Das Gemeinschaftskind aus dem Hause General Motors ist eine heiß erwartete Neuheit – schließlich hatte die Ex-Daewoo-Marke Chevrolet noch kein SUV im Programm und bei Opel war ein neuer Vielzweck-Wagen nach dem Wegfall des Frontera längst überfällig. Chevrolet hat nun den Anfang gemacht und bringt den Captiva auf den Markt.
Neuheiten: ESP und Diesel
Der Captiva ist nicht nur ein komplett neues Auto, er birgt auch einige Neuheiten hinsichtlich der Chevrolet-Palette in sich. So ist der SUV der erste Korea-Chevy, der mit dem Antischleuder-Programm ESP bestückt ist. Zudem feiert ein Zweiliter-Selbstzünder Premiere. Dieser Motor soll zu Beginn des Jahres 2007 auch in der Mittelklasse-Limousine Epica Einzug halten.
Modern geschnittenes SUV
Der große Chevrolet ist ein modern gezeichneter SUV, der auf den ersten Blick robust und vertrauenerweckend wirkt. Vorn und hinten gibt es einen viel versprechenden Unterfahrschutz: Er weist darauf hin, dass man mit dem schnittigen Chevy durchaus vom geteerten Weg abkommen kann und durch leichtes Gelände pflügen darf. Wabenvergitterte Kühllufteinlässe an der Nase und zwei Endrohre hinten verraten dynamische Qualitäten auf dem Asphalt. Die Auspuffenden sind bei den Top-Austattungen jeweils verchromt. In der Seitenlinie fallen Lufteinlässe in den vorderen Kotflügeln und die serienmäßige Dachreling auf. Der Captiva bahnt sich seinen Weg auf recht großem Fuße, zumindest, wenn man die Spitzenmotorisierungen wählt: Das Schuhwerk des Neulings ist bis zu 18 Zoll groß.