BMW M5: Der Rasendmacher
Wie man in einer Limousine dem Rausch der Geschwindigkeit verfallen kann und was M5-Fahren mit Disco zu tun hat, lesen Sie in unserem Test
München, 2. Mai 2003 – „Emmfünf“, schon allein als ein Wort gesprochen, lässt die Härchen an den Armen aufstellen. Wie gut, dass sich dabei die Lippen spitzen, denn der Speichelfluss setzt sich bei der Nennung des Namens unweigerlich in Gang. Selbst der Ruf, ein richtig schnelles Auto zu sein, eilt dem M5 genauso flink voraus wie er fährt.
Seit 1998 wird die 400-PS-Limousine gebaut und wurde seitdem rund 20.500-mal verkauft. Im Juni 2003 soll die Produktion eingestellt werden. Wir haben den urgewaltigen Fünfsitzer zu seinem Abschied schnell noch getestet..
Nicht auf den ersten Blick erkennbar
Der M5 fällt von vorn nicht sofort als Fahrmaschine auf. Anders als sein kleinerer M3-Bruder, der durch markante Lufteinlässe unverwechselbar wird, ist der M5 auf den ersten Blick kaum von einem Alltagsfünfer mit M-Sportpaket zu unterscheiden. In der Flanke sind zwar die M-Parallelspeichenräder ein Hingucker, aber der kleine M5-Schriftzug geht unter.